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Historisch. Respektvoll. Nachhaltig.

Die spannende Geschichte des imposanten Grundstücks beginnt bereits vor über einhundert Jahren. Es war die Müllerswitwe Mathilde Steyer, die an der Mühlholzgasse ab 1907 eine herrschaftliche Jugendstilvilla vom bedeutenden Architekten Max Bösenberg errichten ließ. Mit Nebengebäuden, Ställen, Kutscherwohnung und Verbindungsbauten entwickelte sich hier ein repräsentativ bebautes, 5.600 Quadratmeter großes Grundstück mit einem beeindruckenden Parkgelände und großzügigem Baumbestand.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das herrschaftliche Haupthaus stark beschädigt und verfiel nach Bombentreffern zur Ruine. Die Nebengebäude (Remise) und einzelne Mauerabschnitte konnten jedoch über die Jahre erhalten bleiben.

 

Erhaltung statt Verfall – mit lokaler Tatkraft

Die denkmalgerechte Sanierung des Geländes verlangt vom Projektentwickler, der RTLL Lewerenz Gruppe, daher viel Fingerspitzengefühl. Für die denkmalgerechte Instandsetzung wie auch alle anderen Arbeiten am Projekt wurden zu 80 Prozent Leipziger Handwerksfirmen und Unternehmen aus der näheren Umgebung beauftragt. Im Fokus steht der respektvolle Umgang mit der großartigen Bausubstanz und deren Wiederbelebung – für verschiedene Mietergruppen vom Single, über Paare bis zur Familie mit Kindern.

Wo immer es möglich ist, sollen der historische Bestand im Parkquartier erhalten bleiben oder einzelne Elemente wiederaufgebaut werden. Dies fängt bereits bei der kolossalen Außenmauer des Geländes an. Natursteine der originalen Zyklopenmauer wurden bereits sorgsam abgetragen, nummeriert und originalgetreu wiederaufgebaut. Bestehende Sandsteinquader werden wiederverwendet.

Auf dem Gelände selbst werden das Untergeschoss und die Terrassenvorbauten der einstigen Villa sichtbar bleiben. Ein sich auf dem Gelände befindlicher Jugendstilbrunnen wird restauriert, ausgebaut und findet einen neuen Platz auf dem künftigen Hof. Dachgauben, bauzeitliche Türen, Brüstungselemente und Ziergitter sowie das Treppenhaus samt Handläufen und Treppenpfosten werden aufwendig restauriert.

Selbst ein alter Torbogen wird mithilfe alter Aufnahmen und Bauplänen rekonstruiert und eine historische Terrassenbrüstung originalgetreu wiederhergestellt. Dazu werden vorhandene Originalbauteile verwendet und fehlende Elemente neu aufgebaut und ergänzt. Auch eine an einer Mauer befindliche Maske aus Naturstein wird durch einen Steinmetz professionell gereinigt und restauriert.

 

Was grün ist, soll grün bleiben

Selbstverständlich finden die Arbeiten am Parkquartier auch mit größtem Respekt vor den Gartenanlagen und ökologischen Gegebenheiten des Landschaftsschutzgebietes vor Ort statt: Alte Weinreben an der hofseitigen Fassade bleiben erhalten, die Reduzierung des Baumbestands beschränkt sich auf ein Minimum und Insektenpopulationen werden behutsam in den angrenzenden Auwald umgesiedelt. Die Freiflächenplanung wurde anhand einer Eingriffs – Ausgleichbilanz mit einem Minimum an Versiegelungsgrad geplant.  Alle Vorgänge werden selbstverständlich gutachterlich überwacht und erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem hiesigen Amt für Umweltschutz.

 

Damit entscheiden Sie sich nicht nur für eine Immobilie in toller Lage und natürlicher Umgebung – Sie tun es auch mit einem guten Gewissen.